Dezember 6, 2021

Mehr desselben – wenn untaugliche Maßnahmen wiederholt werden

Die Inzidenzen steigen in ungeahnte Höhen, die Impfung erweist sich als ungeeignet jemals Herdenimmunität zu erzielen, dennoch ändern sich die von der Politik verordneten Maßnahmen in keiner Weise. Paul Watzlawik prägte einmal in seiner Anleitung zum Unglücklichsein den Ausdruck „Mehr desselben„.

Die Geschichte geht so: „Ein Betrunkener sucht unter einer Straßenlaterne seinen Schlüssel. Ein Polizist hilft ihm bei der Suche. Als der Polizist nach langem Suchen wissen will, ob der Mann sicher sei, den Schlüssel hier verloren zu haben, antwortet jener: Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“

Der Effekt ist garantiert, solange man sich an zwei einfache Regeln hält: Erstens, es gibt nur eine mögliche, erlaubte, vernünftige, sinnvolle, logische Lösung des Problems, und wenn diese Anstrengungen noch nicht zum Erfolg geführt haben, so beweist das nur, dass man sich noch nicht genügend angestrengt hat. Zweitens, die Annahme, dass es nur diese einzige Lösung gibt, darf selbst nie in Frage gestellt werden.

Genau das liegt hier vor. Ein Psychoanalytiker wird eine Neurose attestieren. Watzlawik kommt ohne Attestierungen aus, sondern beschreibt sehr treffend das Verhalten an einfachen Beispielen. Sehr passend ist auch die Geschichte mit den Elefanten.

„Ein Mann klatscht alle zehn Sekunden in die Hände. Nach dem Grund für dieses Verhalten befragt, erklärt er: „Um die Elefanten zu verscheuchen.“ Auf die Bemerkung, dass es hier gar keine Elefanten gebe, antwortet er: „Na, also! Sehen Sie?“ Watzlawick wollte damit darauf hinweisen, dass der konsequente Versuch, ein Problem zu vermeiden, in Wahrheit zur Verewigung führt.“ (Quelle: Wikipedia „Anleitung zum Unglücklich sein„)

Echte Fachleute haben schon im letzten Jahr angemerkt, dass eine Herdenimmunität bei dieser Art der Viruserkrankung auch mit Impfung nicht erreicht werden kann. Dieses erreichen zu wollen, ist danach das falsche Ziel. Leider hat die Politik nicht auf diese Fachleute gehört, sondern sich von Pseudo-Fachleuten, die zum Teil auch nur am Rande des betroffenen Fachgebiets tätig sind, überzeugen lassen, dass die Impfung die einzige Lösung des Problems sei. Dabei wird jetzt von der Politik sogar die Bedeutung einer Herdenimmunität verdreht.

Laut Wikipedia definiert sich Herdenimmunität so:
Herdenschutz, auch Herdeneffekt genannt, bezeichnet in der Epidemiologie im engeren Sinn den Effekt, dass ein bestimmter Anteil immuner Individuen innerhalb einer Population (entstanden durch Impfung oder durchgemachte Infektionen) auch nichtimmunen Individuen einen relativen Schutz vor einer ansteckenden Krankheit bietet. Der Anteil der Individuen mit Immunität in einer bestimmten Population (der „Herde“) wird auch als Herdenimmunität bezeichnet.

Bei der Herdenimmunität soll sich eine große Anzahl geimpfter und genesener Menschen also den vermeintlichen nichtimmunen Individuen einen relativen Schutz bieten. In der aktuellen Diskussion sollen die Ungeimpften die Verantwortung für den Schutz der geimpften Personen tragen. Ihre Maßnahmen sollen zu dem Schutz der Geimpften beitragen. Das ist gestört.

Das Problem ist, dass die Impfung nicht den Schutz bietet, damit die verbliebenen nichtimmunen Individuen ein deutlich geringeres Risiko haben. Die Geimpften sind ja nicht einmal innerhalb ihrer Gruppe geschützt, denn Geimpfte können sich infizieren und andere Geimpfte anstecken. Vielleicht in etwas geringerem Maße, aber mit zunehmender Zeit, die nach der Impfung vergangen ist, lässt die Schutzwirkung der Impfung zum Teil sogar erheblich nach.

Bei AstraZeneca ist nach 6 Monaten kein Impfschutz mehr festzustellen. Bei Moderna sinkt der Schutz nach 6 Monaten nur auf 60 Prozent. Die meisten Deutschen wurden mit dem mRNA-Wirkstoff von BionTech geimpft. Von dem theoretischen Wirkungsgrad von 95 Prozent ging es nach 4 Monaten auf 80 Prozent runter. Danach lässt die Wirkung stärker nach. Weniger als 50 Prozent der Geimpften werden dann noch durch die Impfung geschützt. Ab dem siebten Monat sind es maximal 25 Prozent. Man könnte die Impfung dann auch als wirkungslos bezeichnen.

Kein Wunder also, dass bei der zuerst geimpften Risikogruppe der über 60-jährigen sogenannte Impfdurchbrüche jetzt zunehmen. In Anbetracht der Tatsache, dass schwere Krankheitsverläufe und Aufenthalte auf den Intensivstationen zumeist auf das Konto der über 70-jährigen geht, muss bei diesen Quoten die in den Medien immer noch verbreitete Quote von 90 Prozent als Anteil der Ungeimpften gezweifelt werden. Wenn 90 Prozent der Patienten aus der Gruppe der über 60-jährigen stammen und 34 Prozent der intensivmedizinisch Behandelten in dieser Altersgruppe doppelt geimpft waren, kann der Anteil der Ungeimpften an allen Patienten auf den Intensivstationen unmöglich bei 90 Prozent liegen. Wenn 43 Prozent der Verstorbenen doppelt geimpft waren, ist das schlimm genug.

Der rasante Verfall des Impfschutzes und die ständig im Raum schwebende Möglichkeit neuer Virus-Mutationen, gegen die es noch gar keinen Impfschutz gibt, machen die Impfung zu einem untauglichen Instrument bei der Bekämpfung der Pandemie. Die Politik verfährt aber weiter nach dem Verfahren „Mehr desselben“ und ist zudem geneigt, gesunde Ungeimpfte mit noch weitreichenderen Auflagen zu einer Impfung zu nötigen, deren Zweckmäßigkeit inzwischen mehr als fraglich ist.

Dagegen häufen sich die Fälle der registrierten Nebenwirkungen der Impfung. Unter corona-blog.net werden akribisch alle Meldungen von Nebenwirkungen in den Medien aufgelistet. Dort findet man auch diese Meldung:

Offenbar scheint auch die Booster-Impfung nicht den gewünschten Erfolg zu haben. Weiterhin auf die Steigerung der Impfquote zu setzen, scheint dadurch noch unsinniger.  Zwei weitere Aspekte sollten dabei berücksichtigt werden.

Nachlassende Impfwirkung führt zu schwereren Krankheitsverläufen

Eine israelische Studie zeigt, dass zwar jüngere Menschen auch bei nachlassendem Impfschutz noch einen leichteren Krankheitsverlauf haben. Bei älteren Menschen über 60 Jahre ist der Effekt aber ein anderer. Hier registrierten die Wissenschaftler einen schwereren Verlauf von Covid-19 nach der Impfung Auch die Zahl der Toten stieg. Darum wird gerade jetzt bei der älteren Risikogruppe auf eine Booster-Impfung gedrängt. Allerdings müssen sich diese Menschen darauf einstellen, bereits im März 2022 den nächsten Booster erhalten zu müssen. Das ist dann für viele die vierte Impfspritze innerhalb eines Jahres. Mit der Impfstrategie mit einem in seiner Wirkung unbekannten Impfstoff hat die Politik unsere Generation der Großeltern zu mRNA-Junkies gemacht.

Unter dem Titel „Durchbruch bei BNT162b2-Impfstoff: klinische Merkmale von 152 vollständig geimpften COVID-19-Patienten im Krankenhaus in Israel“ wurde eine Untersuchung von 152 Patienten veröffentlicht, bei der man herausfand, dass sich bei einer Minderheit vollständig geimpfter Personen mit mehreren Begleiterkrankungen eine schwere COVID-19-Infektion, verbunden mit einer hohen Sterblichkeitsrate, entwickeln könnte. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die Kohorte durch eine hohe Rate an Komorbiditäten gekennzeichnet war, die einen schweren Verlauf von COVID-19 begünstigten, einschließlich Bluthochdruck (108; 71 %), Diabetes (73; 48 %), kongestive Herzinsuffizienz (41; 27 %), chronische Nieren und Lungenerkrankungen (jeweils 37; 24%), Demenz (29; 19%) und Krebs (36; 24%), und nur sechs (4%) hatten keine Begleiterkrankungen. Das ist keine neue Erkenntnis. Neu ist, dass deren Patienten eine höhere Rate an Komorbiditäten und Immunsuppression im Vergleich zu zuvor gemeldeten nicht geimpften Krankenhauspatienten mit COVID-19 hatten. Mit der Studie verbanden die Autoren, dass damit ein Beitrag geleistet wurde, künftige Leitlinien zu entwickeln, um den Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung zu verbessern, entweder durch fortgesetzte soziale Distanzierung oder durch zusätzliche aktive oder passive Impfungen.

Nicht verwunderlich, wenn die Autoren zunächst soziale Distanzierung als Schutzmaßnahme für Risikogruppen nennen und erst dann die Impfung. Bei der Impfung erfolgt dann auch der Hinweis auf klassische Impfstoffe (passive Impfung). Wenn bei uns die Politik und deren „wissenschaftliche“ Erfüllungsgehilfen weiterhin das Verimpfen eines aktiven Impfstoffes mRNA als einziges Mittel zur Beendigung der Pandemie vorgeben, ist das eine bewusste Ignorierung und Verheimlichung der Tatsachen. Dass keiner diese Studie kennt, kann ausgeschlossen werden, denn Karl Lauterbach höchstpersönlich hat den schwereren Krankheitsverlauf bei älteren Menschen mit nachlassender Impfwirkung in der Talkrunde bei Maybritt Illner bestätigt.