Oktober 1, 2022

Wie viel Leid darf es sein?

Die laut Gesundheitsökognom Karl Lauterbach nebenwirkungsfreien Impfstoffe sorgen auch weiterhin für Probleme bei Geimpften. Das gilt auch für den neuesten Impfstoff. Exakt 696 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen nach Nuvaxovid®-Impfung wurden dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bisher  gemeldet. „Bei bis zu diesem Zeitpunkt 120.989  verabreichten Impfdosen entspricht dies einer Melderate von 58 Verdachtsfallmeldungen pro 10.000 Impfdosen“, heißt es im aktuellen Bulletin zur Arzneimittelsicherheit vom PEI. Das ist eine von der Vergangenheit abweichende Darstellung. Bei Pandemrix genügten 75 schwere Nebenwirkungen bei 1 Million Impfungen, um diesen Stoff vom Markt zu nehmen.

„Zu 73% waren davon Frauen betroffen, wobei die Impfungen mit Nuvaxovid® sich zu 55 Prozent auf Frauen und 45 Prozent auf Männer verteilen. In 107 Fällen wurden schwerwiegende unerwünschte Reaktionen gemeldet: 42 Patienten wurden im Krankenhaus behandelt, die übrigen Meldungen wurden als medizinisch relevant oder als unerwünschtes Ereignis von besonderem Interesse eingestuft, wenngleich formal die  Kriterien für eine Klassifizierung als „schwerwiegend“ nach dem Arzneimittelgesetz nicht erfüllt waren.“

In ein Krankenhaus werden mit Sicherheit nur Menschen eingeliefert, deren Nebenwirkungen bedrohlich waren. Alles anderes hätte die Belastungssituation in Krankenhäusern nicht zugelassen. 42 Fälle bei 120.989 Impfungen kann man auf 347 Fälle bei 1 Million Impfungen hochrechnen. Das ist eine erschreckend hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass Pandemrix bei 75 Fällen vom Markt genommen wurde.

Die vom Daten-Analysten Tom Lausen ausgewerteten Krankenhaus-Abrechnungen zeugen von wenigstens 150 schweren Nebenwirkungen der ursprünglichen Impfstoffe im Jahre 2021. Auch das ist schon zu viel, aber dann doch erheblich niedriger als bei dem neuen Impfstoff Nuvaxovid®. Da darf die Frage erlaubt sein, ab wann genügend Bürger mit schweren Impfnebenwirkungen zu kämpfen haben, damit dieser offensichtlich katastrophale Impfstoff vom Markt genommen wird? Und dann sollte geklärt werden, wer für so etwas überhaupt eine Zulassung gibt. Die Pandemie ist so weit fortgeschrittenen und die Bedrohung durch Corona soweit zurück gegangen, dass man vielleicht wirklich nur noch sichere Impfstoffe zulässt. Eine so hohe Zahl an Nebenwirkungen ist nicht akzeptabel.

Vielleicht sind auch diese Artikel interessant:

>> mRNA-Impfstoffe hätten längst verboten werden müssen

>> Impfpflicht – was wirklich dahintersteckt

>> Die verschwiegene Schwäche

>> Impfnebenwirkungen – wenn nicht sein kann, was nicht sein darf